Abriss Däflergelände - KI fordert Bebauungsplan
Nach Abriss: Wohnanlage geplant!
Das große Däflergelände – bisher Gewerbegebiet soll großflächige Wohnbebauung bekommen. Abrissmaßnahmen sollen dieses Jahr schon beginnen. Wohnungen statt Industriebrache klingt erstmal gut. Doch wird hier auch im Sinne der Wohnqualität gepl
ant oder geht es nur wieder um die alte Gleichung: Quadratmeter mal Baurecht ist gleich Kohle! Möglichst optimale Ausnutzung der Fläche und dichte Bebauung, damit der Bauträger möglichst viel Profit aus diesem Vorhaben schlagen kann. Wie üblich erfährt die KI solche Bauvorhaben nicht von der Stadtplanung oder aus den Stadtratssitzungen sondern „aus gut unterrichteten Kreisen“. Damit nicht wieder hinter verschlossenen Türen Planungen erstellt werden die dann „alternativlos“ umgesetzt werden sollen, fordert die KI Informationen und die Aufstellung eines Bebauungsplanes um hier für die Zukunft ein menschengerechtes und qualitätvolles Wohnen zu ermöglichen.
Große Bauträger und Investoren sind oft froh, wenn für große Neubauflächen keine Bebauungspläne existieren. Dann richten sich die Einschränkungen und Vorgaben nach § 34 Baugesetzbuch – und das bedeutet: Die Umgebungsbebauung ist der Anhaltspunkt für Höhe und Dichte der Bebauung. Das Däflergelände war bisher Gewerbegebiet und kein Wohngebiet umgeben von Grünfläche, Bahn und Hautpverkehrsstraße. Eine Änderung der Nutzung ist nur nach Änderung des Flächennutzungplanes möglich. Durch die zusätzliche Aufstellung eines Bebauungsplanes gelten Regeln für Bauträger und Bauherren, die eingehalten werden müssen. Diese Regeln stellt in so einem Fall der Stadtrat auf. Dies wollen wir erreichen um hier für die Zukunft ein menschen- und bedarfsgerechtes Wohnen mit viel Grün zu ermöglichen.
Johannes Büttner, Stadtrat






