Fahrradfahren in der Innenstadt erlauben
KI fordert freie Fahrt für Fahrräder auch in der Fussgängerzone
Im Namen der Kommunalen Initiative stelle ich folgenden Antrag betr.: Fahrradfahren in der Innenstadt/Fußgängerzonen/Schöntal etc.
1. Die Stadt Aschaffenburg erlaubt grundsätzlich das Fahrradfahren in den Fußgängerzonen in Schrittgeschwindigkeit. Die Fahrradfahrer dürfen dabei die Fußgänger weder behindern noch gefährden.
2. Fahrradfahren wird auch im Schöntal und im offenen Schöntal unter den Bedingungen der Ziff. 1 erlaubt.
3. Zur besseren Führung wird die Markierung von Fahrradspuren geprüft. Sollten diese eingeführt werden, so sind die Fahrradfahrer verpflichtet diese Spuren zum rücksichtsvollen Fahren zu benutzen.
4. Die Polizei wird aufgefordert, nicht erst ab dem 17. Juli, sondern sofort die Überwachung – und zwar des Einfahr- und Durchfahrverbotes für Kfz ohne Genehmigung im Bereich der östlichen Innenstadt (Sandgasse/ Roßmarkt/ Ohmbachsgasse/ Badergasse) anzugehen. Die Verfolgung von rücksichtsvollen Fahrradfahrern in den Fußgängerzonen ist zu unterlassen.
Begründung: Der individuelle Kfz-Verkehr muss in der Innenstadt eingedämmt werden. Der Umstieg auf das Fahrrad und den ÖPNV ist zu fördern. In anderen Städten werden Fahrradfahrer durch die Innenstädte und Fußgängerzonen gelenkt. Teilweise ohne extra Fahrradspuren, teilweise mit farbigen Markierungen. In gegenseitiger Rücksichtnahme und entsprechender Kontrolle kann sich hier ein akzeptables Nebeneinander von Fußgängern und Fahrradfahrern entwickeln.
Mit freundlichen Grüßen Johannes Büttner, Stadtrat
Unterschriftenaktion unterstützen: Aschaffenburg braucht ein familienfreundliches Verkehrskonzept
Sehr geehrter Herr Herzog,
Aschaffenburg braucht eine grundlegende Verbesserung der Sicherheit von Fahrradfahrern, insbesondere von Kindern, Jugendlichen und Senioren. Von der Initiative FaRad organisierte Radlstresstests im Juli/August 2011 haben gezeigt, dass die derzeitige Verkehrsplanung in Aschaffenburg vor allem auf die Bedürfnisse des Autoverkehrs ausgerichtet ist. Für Radfahrer gibt es auf den großen Straßen nur wenige Abschnitte, wo sie sicher fahren können. Kreisel, Bushaltestellen und Autoparkstreifen sind zudem große Gefahrenquellen für unsichere Radfahrer. Die Situation hat sich verschärft, seitdem die Stadt beschlossen hat, Fahrradfahren in der Fußgängerzone und im Schöntal nicht mehr zu dulden.
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An Herrn Oberbürgermeister
Klaus Herzog
Dalbergstraße 15
63739 Aschaffenburg
Aschaffenburg, 22. Oktober 2011
Aschaffenburg braucht ein familienfreundliches Verkehrskonzept
Sehr geehrter Herr Herzog,
Aschaffenburg braucht eine grundlegende Verbesserung der Sicherheit von Fahrradfahrern, insbesondere von Kindern, Jugendlichen und Senioren.
Von der Initiative FaRad organisierte Radlstresstests im Juli/August 2011 haben gezeigt, dass die derzeitige Verkehrsplanung in Aschaffenburg vor allem auf die Bedürfnisse des Autoverkehrs ausgerichtet ist. Für Radfahrer gibt es auf den großen Straßen nur wenige Abschnitte, wo sie sicher fahren können. Kreisel, Bushaltestellen und Autoparkstreifen sind zudem große Gefahrenquellen für unsichere Radfahrer. Die Situation hat sich verschärft, seitdem die Stadt beschlossen hat, Fahrradfahren in der Fußgängerzone und im Schöntal nicht mehr zu dulden.
Deshalb fordere ich den Aschaffenburger Stadtrat auf
· ein umfassendes, familienfreundliches Radfahrkonzepts für Aschaffenburg zu erarbeiten und umzusetzen.
· Entlang von Hauptverkehrsstraßen sollten Radwege gebaut werden. Diese sollten idealerweise von der Fahrbahn abgesetzt sein und keine Unterbrechungen (etwa an Kreiseln, Fußgängerinseln, Bushaltestellen) aufweisen, sowie farblich markiert sein.
· Fahrradstraßen entlang Nebenstrecken sollten ausgewiesen werden, damit vor allem Heranwachsende sowie Senioren die Möglichkeit geben, die Hauptverkehrsachsen zu umfahren.
· Ein Leitsystem für radfahrende Kinder, Jugendliche und Senioren unter besonderer Berücksichtigung sicherer Schulwege sollte ausgearbeitet und umgesetzt werden. Es sollte zudem in einen neuen Familienstadtplan aufgenommen werden.
· Als Zwischenlösung vor der Umsetzung eines neuen Radfahrkonzepts sollte übergangsweise in der Fußgängerzone Radfahren in Schrittgeschwindigkeit erlaubt werden. Das Schöntal sollte ganz freigegeben werden für Radfahren in angemessener Geschwindigkeit.
In Aschaffenburg wünsche ich mir ein von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägtes Miteinander von Fußgängern, Autofahrern und Radfahrern, was mit der Umsetzung dieser Punkte erreicht werden könnte.
Radfahrerfreundliche Grüße,
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