KI begrüßt Positionspapier der Polizei
Radfahren freigeben!
Die Polizeiinspektion Aschaffenburg hat auf der letzten Sitzung des Arbeitskreises Radfahren im Dezember in einem Positionspapier dafür plädiert, unter gewissen Bedingungen das Radfahren in der Fußgängerzone und z.T. auch im Schöntal befristet freizugeben. Die KI begrüßt diesen Vorschlag, der auch mit dem Fahradverband ADFC abgesprochen war. Der Stadtrat soll im Januar darüber entscheiden.
Die Polizei plädiert für die völlige Freigabe als befristete Lösung aufgrund von Unwägbarkeiten und fehlenden Erfahrungswerten. Verkehrstechnische und vorschriftenmäßige Regelungen sollen nach Meinung der Polizei mögliche Gefahrenstellen entschärfen. Wie z.B. Abfahrt Dalbergstraße in Richtung Herstallstraße und Sandgasse. Die Wege im Schöntal sollten teilweise ebenfalls für Radfahrer freigegeben werden. Begleiten soll diese Maßnahme eine massive Öffentlichkeitsarbeit unter Einbeziehung des ADFC und des Arbeitskreises FahrRad.
Unter Berücksichtigung der Sorgfaltspflicht die jeder Radfahrer hat und dass höchstens Schrittgeschwindigkeit bzw. „angepasste Geschwindigkeit“ gefahren werden soll wäre dies eine Lösung, von der auch die Kommunale Initiative meint, dass sie von allen Verkehrsteilnehmern akzeptiert und getragen werden könnte.
Dass die geplante Aufhebung der Übergangslösung, die nur bis Oktober 2011 Gültigkeit haben sollte, nun immer noch nicht erfolgt und die Ergebnisse des Arbeitskreises Radwege auch noch nicht veröffentlicht wurden, kritisiert die KI. Wir hoffen, dass am 17. Januar der Stadtrat mehrheitlich dieser Empfehlung zustimmen wird.
Mit der Bitte um Berichterstattung






